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Rassestandard

Yorkshire TerrierWenn man sich mit reinrassigen Hunden beschäftigt, stolpert man früher oder später zwangsläufig über den sogenannten Rassestandard. Doch was genau bedeutet dieser überhaupt?

Laut Wikipedia definiert sich dieser wie folgt:

Als Rassestandard oder Zuchtstandard bezeichnet man in der Zucht von Haustieren und Nutztieren die von Zuchtverbänden definierten und festgeschriebenen, charakteristischen Merkmale einer Rasse, die als Zuchtziel angestrebt werden. Der Rassestandard bezieht sich in erster Linie auf den Phänotyp, mittelbar aber auch auf den Genotyp. Sein Ziel ist es, das Aussehen eines idealen Vertreters der dargestellten Rasse zu beschreiben.

Wer möchte, kann sich hier den Rassestandard für den Yorkshire Terrier der FCI (Fédération Cynologique Internationale), dem größten kynologischen Dachverband mit Sitz in Belgien, als .pdf anschauen oder runterladen.

Wenn man sich diesen Standard anschaut, könnte man schnell denken: Und was, wenn mein Yorkie nicht zu 100 % diesem entspricht? Ist er deshalb kein richtiger Yorkie?

Natürlich ist er das! Jeder von uns liebt seinen Kleinen und würde ihn für kein Geld der Welt hergeben, oder? Auch wenn er vielleicht zu groß ist, das Haarkleid nicht entsprechend ist oder die Ohren hängen, ist er für Sie immernoch der schönste Yorkie der Welt.

Nur eben wird ihr Yorkshire Terrier mit diesen sogenannten „Fehlern“ nicht durch im FCI organisierten Vereinen zur Zucht zugelassen.

Inzwischen gibt es einige Vereine, die einen eigenen Zuchtstandard vorschreiben. Auch in diesen wird natürlich auf die Gesundheit des Hundes Wert gelegt. Allerdings sind hier auch andere Farbvarianten erlaubt, teilweise auch ein höheres Gewicht.

Ich finde, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt. Meine Yorkshire Terrier sind für mich die schönsten der Welt, auch wenn einem ein paar Zähnchen fehlen. Denn letztendlich lieben sie uns bedingungslos und nur das zählt, oder wie seht Ihr das?

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