Hitchcocks „Vögel“ attackieren Yorkie in Cornwall, UK

„Be aware of the dog!“ Diese Warnung am Gartenzaun kennt sicher jeder Postbote, der in England seinen Dienst verrichtet.

Neu ist wohl, dass sich inzwischen sowohl die Postboten als auch die Hunde auf der Insel vor einer Gefahr aus der Luft in Acht nehmen sollten. An den Küsten Großbritanniens geht die Angst vor „Killermöwen“ um.

Warum ich Euch dies erzähle? Zum einen sind die Küsten Englands beliebte Urlaubsziele von Deutschen. Zum anderen ist bereits der erste Yorkshire Terrier einer Möwen-Attacke zum Opfer gefallen.

Emily Vincent, die Besitzerin von „Roo“, einem 8-jährigen Mini Yorkshire Terrier aus der Nähe von Newquay

Jace mit Yorkie Roo (Foto: SWNS Group)

Jace mit Yorkie Roo (Foto: SWNS Group)

in Cornwall, und ihr nur 3 Jahre alter Sohn Jace mussten mit ansehen, wie ihr geliebter Rüde von einer Gruppe Möwen im eigenen Garten attackiert wurde.

Unter den Schreien des Kleinkindes schleppte sich der nur ein Kilogramm leichte Rüde mit letzter Kraft zurück ins Haus und kollabierte. Der Tierarzt bestätigte, dass die Möwen bei dem Angriff eine große offene Wunde in den Kopf des Teacup Yorkies gepickt hatten. Aufgrund des großen Blutverlustes und der Gehirnverletzung musste er leider eingeschläfert werden.

„Es sah aus wie in einem Horror-Film. Er lag auf der Seite, in einer riesigen Blutlache“, berichtete Emily später.

Und „Roo“ ist nicht das einzige „Opfer“ der Killermöwen. Auch ein Chihuahua mußte bereits sein Leben lassen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene wurden schon angegriffen, mit zum Teil schlimmen Verletzungen.

Ursache ist wohl der Mensch. Jahrelang haben Touristen und Einheimische die Vögel mit Resten ihres Essen gefüttert, sodass sie ihre natürliche Scheu verloren haben und nun gezielt auf Nahrungssuche gehen. Auf der anderen Seite hat sich die Population der Möwen in England in den letzten 15 Jahren vervierfacht, auch wegen des bestehen Artenschutzes. Die Vögel werden immer aggressiver.

Und sie breiten sich aus. Nicht nur an den Küsten, sondern auch in den Städten. Und auch bereits in Irland ist die „Möwen-Mafia“ unterwegs.

Solltet Ihr also in nächster Zeit einen Urlaub in Großbritannien oder Irland planen: „Take care of your dog!“

4 Kommentare
  1. shivawuschl
    shivawuschl says:

    Oh das ist ja schrecklich! Die armen Hündchen. Da muss man ja seinen Hund mit Ritterrüstung rausschicken… Hoffentlich findet sich da eine Lösung – nicht unbedingt abschießen oder vergiften, aber wieder zähmen…

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    • Kellie Jaxson
      Kellie Jaxson says:

      Absolut furchtbar. War echt entsetzt als ich das gelesen habe. Da ist man ja froh, dass man nicht an der Küste wohnt.

      Allerdings machen wir oft Urlaub am Meer und hat sich bisher nie Gedanken gemacht. Das wird sich jetzt wohl ändern.

      Möwen sich eh geschützt, daher ist „entsorgen“ eh keine Option. In Deutschland hat man das „Problem“ mit den Tauben auch in den Griff bekommen. Daher wird sich die englische Regierung schon was einfallen lassen. Hoffe ich.

      Ist ja nicht nur gefährlich, sondern auch unheimlich laut.

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  2. Lisa
    Lisa says:

    Ups, das sieht ja wirklich nicht gut aus mit dem süßen kleinen Hund! Naja, da muss wohl man an’s umdenken appellieren, vielleicht ein Schilder am Strand platzieren, das kann schon Wunder wirken… LG Lisa

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