Wildes Land Produkttest final

Wildes Land – Die BARF-Alternative

Ihr habt ja sicher schon gelesen, dass wir uns vor einigen Tagen spontan in einen kurzen Trip in den Schnee aufgemacht haben und ein paar schöne Stunden in Winterberg und Willingen verbracht haben.

Da unsere drei Yorkies ja seit einiger Zeit gebarft werden und diese Rohfütterung natürlich im Urlaub oftmals Komplikationen mit sich bringen kann, haben wir uns kürzlich auf die Suche nach Alternativen gemacht.

Gefunden haben wir die Menüs von „Wildes Land“, in unserem Fall das „Wintercharity Menü mit Gans, Pute & Wildkräutern“.

Wildes Land Charitymenü

Nun war es endlich soweit, das Nassfutter zu testen und zu schauen, ob es als Alternative zum Barfen für uns funktioniert.

Wildes Land Charitymenü

Ausgesucht haben wir „Wildes Land Hundefutter„*, weil uns die Zutaten und die Zusammensetzung sehr angesprochen hat. Unsere Yorkies lieben Geflügel. Zudem setzt man hier auf eine offene Deklaration. Bedeutet, alle Inhaltsstoffe sind offen aufgeführt und man weiß genau, was man füttert:

„Gans 32 % (bestehend aus Leber, Hälse), Pute 31 % (bestehend aus Herz, Muskelfleisch, Leber, Hälse), Gänse und Putenfleischbrühe 27,5 %, Bratapfel 4 %, Pastinaken 2 %, Preisselbeeren 2 %, Mineralstoffe 1 %, Distelöl 0,3 %, Yucca-Extract 0,1 %, Kräutermischung 0,1 % (Basilikum, Kamille, Löwenzahn, Petersilie, Rosmarin)“

Insgesamt eine gute Mischung, finden wir, mit einem hohen Fleischanteil aus Rohstoffen, die zu 100 % aus der Lebensmittelproduktion stammen und frei von Getreide und Gluten sowie Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen sind.

Das Nassfutter sieht auch wirklich gut aus und riecht lecker. Man sieht sogar die Preiselbeeren und Kräuter. Mir persönlich hätte es noch besser gefallen, wenn das Fleisch stückiger wäre, sodass die Hundis auch was zu kauen haben.

Yorkie testet Wildes Land Charitymenü

Denen war das natürlich völlig schnuppe. Sie haben sich gleich über ihre Näpfe hergemacht. Offensichtlich hat es ihnen sehr gemundet 😉

Auch über das spätere Output, mit anderen Worten die Häufchen, können wir uns nicht beklagen. Natürlich kommt bei Nass- und Trockenfutter etwas mehr raus als bei Barf-Futter, aber die Konsistenz war super, wie immer.

Die Fütterungsempfehlung lag für unsere kleinen Vierbeiner (1 – 5 kg) übrigens bei 90 – 200 gr., was mit etwas hoch vorkam. Allerdings sind solche Empfehlungen eben auch genau das, eine Empfehlung. Man sollte immer auch das Aktivitätslevel seines Lieblings mit einberechnen.

Beim Barfen bekommt Blanket 90 Gramm, Amy und Kimi je 120 Gramm täglich, sodass wir uns in etwa hieran orientiert haben. Natürlich ohne Waage, denn wer schleppt diese schon mit in den Urlaub. Eine 400-Gramm-Dose hielt also bei uns genau 1 Tag.

Dass die drei beim Verspeisen übrigens auch noch was Gutes getan haben, wußten sie natürlich nicht. Wir aber finden es richtig klasse, dass „Wildes Land“ für jede verkaufte Dose des Wintercharity Menüs 10 Cent an Max & Brando von VITA e.V. Assistenzhunde für die sozialtherapeutische Nachbetreuung spendet. Von uns hierfür ein ganz dickes Like.

Endlich Geweih-Kauschnacks in S

Übrigens haben im Onlineshop von „Wildes Land“ noch was tolles entdeckt, und zwar Geweih-Kausnacks* in S. Also in klein. Davon waren wir sofort begeistert, denn meist bekommt man diese im Fachhandel oftmals nur für größere Hunde.

Yorkie testet Wildes Land Geweihsnack in S

Schon lange wollten wir diese mal ausprobieren, da Hirschgeweihe als Kausnack nicht nur viele Nähr- und Mineralstoffe enthalten, sondern auch bei der natürlichen Zahnreinigung helfen. Gesehen haben wir sie schon oft, leider waren die angebotenen immer sehr groß und nicht gerade Yorkie-geeignet.

Die Geweihstücke von „Wildes Land“ sind in der Größe S etwa 15 cm lang und kosten 7,99 €. Zugegeben, ein stolzer Preis, den man aber auch im Einzelhandel bezahlt. Dafür haben die Vierbeiner aber auch wirklich lange was davon.

Amy und Blanket kauen bereits seit ungefähr 2 Wochen abwechselnd an einem Stück und haben bisher gerade mal ein paar Kerben hinterlassen. Sie haben wirklich viel Spaß daran, an das begehrte Mark im Inneren zu gelangen.

Was mir vor allem an Geweihstücken gefällt, dass diese einmal jährlich auf natürlichem Wege von Hirschen abgeworfen werden. Und anstatt sie sich an die Wand zu hängen, was ich persönlich gruselig finde, werden sie so als Hundekausnack noch sinnvoll genutzt.

Unser Testergebnis

Wahrscheinlich habt Ihr es schon rausgehört: Wir sind echt sehr zufrieden mit dem Charitymenü und den Geweihsnacks von Wildes Land. Und unsere Fellnasen auch, was ja schließlich das Wichtigste ist.

Als Alternative zum Barfen ist es auf jeden Fall toll, oder eben auch, wenn man sich an das Thema Barfen nicht rantraut. Hier hat man alles aus einer Hand und dazu noch in großer Auswahl, denn natürlich gibt es neben diesem Menü noch viele weitere. Auch allergische Hunde kommen voll auf ihre Kosten.

Besonders überzeugt hat uns der offene Umgang mit den Inhaltsstoffen, und dass Wildes Land ohne Tierversuche auskommt, was ja nicht selbstverständlich ist.

Geweih-Snack von Wildes Land

Sehr glücklich sind wir auch mit den Geweihsnacks. Endlich haben wir welche in einer Yorkie-gerechten Größe und ich bin mir sehr sicher, dass unsere Lieblinge noch lange Spaß daran haben werden.

Beim nächsten Urlaub kommt sicherlich Wildes Land wieder in den Napf 😉

*Das Futter wurden uns von Wildes Land kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

3 Antworten
  1. Patricia
    Patricia says:

    Das Futter ist nicht schlecht. Allerdings gibt es durchaus noch Potenzial nach oben.

    Schaut man sich die Deklaration genau an erkennt man, dass dem Futter synthetische (also künstliche) Vitamine zugesetzt wurden. Das bedeutet dass die Zusammensetzung nicht ganz so hochwertig ist und ohne synth. Vitamine nicht als Alleinfuttermittel geeignet wäre.

    Synthetische Vitamine können Auslöser für Allergien sein und fütterungsbedingte Krankheiten hervorrufen.

    Es gibt viel hochwertigere Alternativen, die sich als „Ersatz“ zum Barfen eignen….Teste doch lieber mal Herrmanns, Just4Dogs, Edenfood, Terra Canis, BIOpur oder HerzensHund….die produzieren alle mit so hochwertigen Bestandteilen, dass keine Chemie notwendig ist 😉

    Viele liebe Grüße
    Patricia

    Antworten
    • Kellie Jaxson
      Kellie Jaxson says:

      Hallo Patricia!

      Vielen Dank für den Tipp und das Feedback.

      Soweit ich weiß, werden bei vielen Futtern künstliche Zusätze hinzugefügt, weil durch das Erhitzen einiges verloren geht. Ist ja bei unserem Essen auch so. So haben Futter, die diese nicht hinzufügen oftmals ein Mangel hiran.

      Ich werde mir die anderen Sorten mal anschauen. Wir brauchen ja nur was für bestimmte Zeiträume und zum Glück sind unsere Hundis nicht empfindlich 😉

      LG Kellie

      Antworten
  2. Patricia
    Patricia says:

    Ja das ist leider so bei vielen Herstellern…. Es ist aber nicht gesund und auch nicht notwendig jeden Tag exakt die gleiche Anzahl an Vitaminen zu sich zu nehmen. Das machst Du denke ich auch nicht 😉

    Du ernährst Dich i.d.R. täglich anders und nimmst so in einem Zeitraum von – ich sage mal fiktiv 4 Wochen-, täglich andere Vitamine zu Dir. Dein Körper holt sich dann daraus was er braucht und ist in der Lage „auszugleichen“. Bei Tieren ist das auch so.

    Künstlich hergestellte Vitamine, die ein Hund teils gar nicht erst aufnehmen kann oder die zu hoch dosiert sind– was schadhafter sein kann, als eine zu niedrige Vitaminisierung oder Mineralisierung, braucht der Hund nicht und sie sind ein Indiz dafür, dass es an der Hochwertigkeit des Futters mangelt.

    Bei hochwertigen Zutaten, die schonend zubereitet werden, sind die Vitamine leicht schwankend und das ist auch genau richtig so 😉 Und es bleiben trotzdem genug Vitamine/Mineralstoffe übrig, so dass die o.g. Hersteller ihr Futter als Alleinfuttermittel deklarieren dürfen.

    P.S. Beim Barfen ist das übrigens genau so. Jedes Stück Fleisch, jeder Pansen etc. hat auf Grund seines natürlichen Ursprungs schwankende Werte.

    Am Ende zählt ja hauptsächlich die Gesundheit unserer Vierbeiner zum Glücklich sein dazu 😉

    Viele liebe Grüße
    Patricia

    Antworten

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