Achtung Zecken Opfer Hund

Zecken-Opfer Hund

Jedes Jahr aufs neue ein leidiges Thema für Herrchen und Frauchen: Die Zeckenzeit hat begonnen.

Während wir hier zum Glück in einer Gegend wohnen, in der man nicht unbedingt von einer Zeckeninvasion sprechen kann, werden Hunde anderenorts regelrecht von den Plagegeistern übersät.

Dabei sind die „Viecher“ nicht nur lästig, sondern vor allem auch gefährlich für unsere geliebten Vierbeiner.

Zecken-Opfer Hund

Als Hundehalter möchte man vor allem eins: Raus! Gerade Felder, Wiesen, Parks und Wälder sind spannendes Terrain, zum Schnüffeln und Jagen. Doch gerade dort, wo man mit seiner Fellnase am meisten Spaß hat, lauern die kleinen Blutsauger.

Zecken lauern überall

Zecken lauern überall

Von den weltweit ca. 850 Zeckenarten sind übrigens etwas mehr als 19 in Deutschland heimig. Weit verbreitet sind in unseren Breiten vor allem zwei Arten: Der Holzbock (Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus). Auf dem Vormarsch sind außerdem die Braunen Hundezecken (Rhipicephalus sanguineus), Igelzecken (Ixodes hexagonus) sowie Fuchszecken (Ixodes canisuga).

Wie Zecken „arbeiten“

Auf Blättern und Grashalmen warten die Minivampire auf ihre Opfer. Dabei werden sie im Vorbeigehen abgestreift oder lassen sich fallen. Dabei reagieren sie vor allem auf Geruch und Wärme.

Hat das Spinnentier mit seinen acht Beinen ein potentielles Opfer gefunden hängt es sich blitzschnell hängt an seine Beute, kriecht durch das Fell und sucht sich dann ein gut durchblutetes Plätzchen. Mit den scherenartigen Beißwerkzeugen schlitzt die Zecke die Haut auf und sondert sofort ein Sekret ab, das die Blutgerinnung verhindert.

Zeckenbefall beim Hund

Zecken „befallen“ den Hund hauptsächlich am Kopf

Dieses betäubt die Wunde, damit der Blutsauger unbemerkt den Rüssel in die Wunde stechen und das Blut saugen kann. Dabei kann sie das bis zu 200-fache ihres Körpergewichts zulegen.

Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass Zecken bei Hunden oftmals am Kopf, an den Ohren, im Nacken, den Schultern oder auch der Brust zu finden sind? Das liegt daran, dass die Quälgeister den Vierbeiner oftmals an Ort und Stelle beißen und das an den Körperstellen, die beim Herumschnüffeln eben den Zecken am Nächsten sind.

Zecken übertragen gefährliche Krankheiten für den Hund

Übrigens: Für die Übertragung von Erkrankungen, muss die Zecke erstmal einen entsprechenden Krankheitserreger in sich tragen und zudem lange genug Blut am Hund saugen. Je schneller eine Zecke also entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Übertragung. Dabei brauchen manche Erreger ungefähr 16 bis 24 Stunden, um von der Zecke auf den Hund überzugehen.

Angst vor zuviel Blutverlust muss man dabei aber nicht haben. Dafür muss schon ein massiver Befall vorliegen. Viel mehr Sorgen sollte man sich um die Krankheiten machen, die Zecken meist übertragen.

Zecken beim Hund - Krankheiten

Gefährliche Krankheiten, die durch einen Zeckenbiss übertragen werden können

Am Häufigsten kommt hierzulande übrigens die Borreliose vor. Kein Wunder, denn etwa jede dritte Zecke Borreliose-Erreger in sich. Zwar führt ein Kontakt mit dem Erreger nicht automatisch zu einer Erkrankung, jedoch erkranken einige infizierte Hunde ernsthaft. Und auch Menschen können sich hiermit infizieren. Mit zum Teil verheerenden Konsequenzen.

Ihr merkt schon, dass Thema ist sehr komplex. Daher wird es nach und nach weitere Artikel zu den einzelnen Krankheiten und Vorsorgemöglichkeiten hier auf dem Blog geben.

Fressnapf Ratgeber Zecken

Ratgeber zum Thema Zecken von Fressnapf

Ans Herz legen möchte ich Euch aber schon heute den ausführlichen Ratgeber über Zecken von Fressnapf mit tollen Infografiken und einem Video, sowie einer Zusammenfassung als pdf zum Ausdrucken.

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