Urlaub mit Hund München Bayern Yorkshire Terrier Blog

Urlaub mit Hund: München, Bayern 2016

Wie Ihr sicher aus unserem Welpentagebuch wisst, waren wir nicht nur in München, um unser Yorkie-Baby Bonnie aka Cersei zu ihrer neuen Familie zu bringen, sondern natürlich auch, um dort ein paar schöne Tage zu genießen.

Klar, dass Amy, Kimi und Blanket da nicht fehlen durften. Schließlich war keiner von ihnen jemals vorher in der bayerischen Landeshauptstadt gewesen.

Mit Vierbeiner auf in die Landeshauptstadt Bayerns – nach München

Und so haben wir vergangenen Sonntag früh morgens (oder besser gesagt: Mitten in der Nacht), also gegen 4:00 Uhr!, unsere Taschen und Köfferchen gepackt und uns auf die 680 km lange Fahrt gemacht.München mit Hund

Eigentlich darf man das gar nicht sagen, aber Mathias und ich hatten noch bis Mitternacht gearbeitet und demnach nicht das meiste an Schlaf gehabt. Auch unsere Yorkies schlafen um diese Uhrzeit normalerweise und so haben wir vier, also die Hundis und ich, die meiste Zeit geschnarcht, während mein Schatzi munter Kilometer gemacht hat.

Nach ungefähr 8 Stunden Fahrtzeit, mehreren Pipi-Pausen und natürlich Ferien-Stau sind wir dann endlich gegen 14:00 Uhr bei Bonnie’s neuer Familie im Stadtteil „Am Hart“, nahe der BMW-Werke, angekommen.

Ihr könnt Euch vorstellen, wie groß die Freude auf allen Seiten war. Wie das erste Kennenlernen von Bonnie mit Ilka und ihren Liebsten war, könnt Ihr im Welpentagebuch nachlesen.

Nachdem wir den restlichen Sonntag mit Ilka’s Familie verbracht haben, konnten wir am Montag dann endlich München erkunden.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch München – mit Hund

Mit dem Auto ging’s so zum Olympia-Park mit den benachbarten BMW-Werken und der BMW-Welt. Schon hier gab es einiges zu bestaunen. BMW-Welt MünchenLange dort aufgehalten haben wir uns aber nicht, denn dafür waren wir ja nicht hier.

Also schnell Tagestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, auch MVV genannt, gekauft. Diese kosten übrigens 6,40 € pro Person für den Innenraum Münchens und können für sämtliche Verkehrsmittel genutzt werden.

Pro Person darf ein Hund kostenlos mitfahren. Jeder weitere Hund kostet 3,- €, es sei denn, er fährt in einem Korb mit. Wir waren natürlich clever und so konnten wir für 12,80 € den ganzen Tag so oft fahren wie wir wollten.

Sightseeing mit Fellnasen in München? Kein Problem!

Für den Tag hatten wir uns ein paar bestimmte Ziele vorgenommen, sodass unser erster Stop der „Marienplatz“ war. Von hier ist eigentlich so ziemlich jede Touristenstation zu erreichen. Schon der Platz ist wirklich wunderschön und voll.

Da die tollen Gebäude derzeit restauriert werden, haben wir uns direkt die Münchner Altstadt vorgenommen. Besonders gefallen hat uns die historische Architektur, die vielen Geschäfte und Boutiquen haben wir eher links liegen lassen, auch wenn hier Shoppingsüchtige definitiv auf ihre Kosten kommen.

Überall sind alte Figuren zu bestaunen und auch Fans deutscher Geschichte kommen sind hier genau richtig.

Daran führt kein Weg vorbei: Das Hofbräuhaus

Mittags haben wir uns dann zur obligatorischen zünftigen Brotzeit ins weltberühmte Hofbräuhaus aufgemacht. Wie erwartet war es bereits Hofbräuhaus München mit Hundbrechend voll, zumindest draußen im Biergarten. Wer möchte schon bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad Außentemperatur draußen sitzen?

Wir auch nicht! Zum Glück haben wir sehr schnell ein schattiges Plätzchen ergattert. Erste Amtshandlung, wenn man im Hofbräuhaus ist? Eine Mass bestellen. Na gut, wir wollten es nicht gleich übertreiben und haben uns mit einer halben Mass Radler begnügt. Schließlich hatten wir noch einiges vor.

Und ehrlich gesagt, auch die Brotzeit fiel etwas kleiner aus. Gegönnt haben wir uns eine große Brezel. Wir hatten nämlich viel zu viel gefrühstückt. Ilka meinte es einfach zu gut mit uns.

Besuch bei „Ludwigswelt“

Anschließend ging’s Richtung Viktualienmarkt. Ebenfalls wahrscheinlich jedem ein Begriff. Wie gut, dass sich auf dem Weg dorthin die Hundeboutique Hund & Katz „Ludwigswelt“ von Tom Fritsch bzw. Ludwig und Daggy befindet.

Tom und ich hatten bereits auf der Doglive-Messe im Januar das Vergnügen und so konnte ich es mir nicht nehmen lassen spontan „Hallo“ zu sagen. Tom und seine beiden Fellnasen haben sich sehr gefreut und ich muss sagen, der Laden gefällt mir richtig gut.

Kleiner Rundgang gefällig? Nichts leichter als das:


Gerade für kleine Hunde gibt’s hier tolle Produkte von ausgewählten Herstellern. Ilka und Bonnie werden sicher in Zukunft das ein oder andere Hundeaccessoires erstehen. Wenn Ihr in der Gegend seid, schaut auf jeden Fall mal rein. Vergesst aber nicht, uns zu erwähnen 😉

Der Englische Garten – Ein Paradies für Hund und Herrchen

Chinesischer Turm im Englischen GartenNächster Stop für uns war dann ebenfalls eines der Wahrzeichen der Stadt: Der Englische Garten. Quasi ein „Must“ für alle Hundehalter. Auch, wenn hier eigentlich Leinenzwang herrscht, läßt so ziemlich jeder seinen geliebten Vierbeiner frei rumtollen. Das kam uns natürlich sehr entgegen, denn unsere Fellnasen tun nicht  lieber als rumzutoben.

Zudem waren sowohl Zwei- als auch Vierbeiner wahnsinnig freundlich. Münchner sind einfach wahnsinnig offen und man kommt schnell ins Gespräch. Vor allem in Begleitung eines Hundes. Übrigens: Im Englischen Garten hat jede Gruppe quasi sein eigenes Fleckchen, wo man sozusagen „unter sich“ ist.

Für Frauchen und Herrchen mit vierbeinigem Anhang ist das „MinihofbräuhausHunde-im-Mini-Hofbräuhaus-Englischer-Garten-Münchenmittendrin. Hier darf jede Fellnase rumlaufen, wie es ihm beliebt und Bekanntschaften schließen. Das darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Vor allem bei schönem Wetter.

Schon auf der Website steht: „Ob groß oder klein, Zwei- oder Vierbeiner, im Minihofbräuhaus ist jeder Gast auf das Herzlichste Willkommen.“ Und das meint man hier ernst. Nicht nur Pudel fühlen sich hier „Pudelwohl“.

Auch hier gab’s für uns die obligatorische Mass (na ok, die obligatorische halbe Mass Radler) und für die Hundes von allen Seiten Leckerli. Vor allem unser Mini-Yorkie Blanket ließ Herzen höher schlagen, vor allem die weiblichen.

„Must-See“ im Englischen Garten – Surfer im Eisbach

Surfer im Eisbach Englischer Garten MünchenNach dem verdienten Päuschen für alle, ging es weiter durch den Englischen Garten Richtung Eisbach. Für alle Aktion-Liebhaber lohnt sich ein Besuch bei der künstlich angelegten Eisbachwelle. Hier kann man auf der kleinen Brücke am Haus der Kunst oder auch am Ufer den mutigen Surfern aus aller Welt bei ihren Kunststücken auf dem Wasser zusehen.

Allerdings sollten Halter von hündischen Wasserratten hier Ihre Vierbeiner tatsächlich anleinen, denn die Stromschnellen sind nicht zu unterschätzen. Es musste schon mehrfach die Feuerwehr ausrücken, um einen erschöpften Hund aus den „Fluten“ zu retten.

Restaurantbesuch mit Hund? Hier sind Vierbeiner mehr als Willkommen

Gerade durch die vielen Biergärten, in denen man seine Speisen sogar selber mitnehmen darf, hat man in München in Sachen Essen Blaskapelle im Hofbräuhaus Münchentatsächlich die Qual der Wahl. Meiner Meinung nach sollte man hier den landestypischen Speisen den Vorzug geben. Zum einen, weil man hier wahnsinnig leckere Sachen zu vernünftigen Preisen bekommt und zweitens, weil man alles andere ja auch zuhause essen kann.

Na gut, als Vegetarier oder Veganer hat man es generell in Bayern nicht so einfach, dafür gehört hier eine ordentliche Portion Fleisch einfach dazu. Für alle anderen ist das Problem eher, sich zwischen den tollen Gerichten zu entscheiden.

Auch zum Abendessen haben wir uns nochmals im Hofbräuhaus eingefunden, da wir uns bereits im Vorfeld ausgesucht hatten, was wir unbedingt probieren wollten. Außerdem konnten wir es uns einfach nicht entgehen lassen, den Touristen aus aller Welt beim Schunkeln und Singen zuzusehen.

Wie erwartet war der Laden rappelvoll. Und dazu dermaßen stickig, dass wir froh waren, und im Biergarten zu einer Gruppe Italienern an Käsespätzle im Hofbräuhausden Tisch setzen zu konnten. Auch die waren mutig und bestellten landestypische Gerichte wie Haxen mit Knödeln, Schweinsbratn mit Kraut und Brotzeiten mit Obatzta.

Mein Schatzi wollte unbedingt Weißwürstl, die ich persönlich ziemlich fies finde. Bei mir gab’s lieber eine ordentliche Portion Käsespätzle, die wirklich wahnsinnig lecker waren. Abends gibt’s im Hofbräuhaus übrigens keine Halben, sondern nur volle Mass. Stellt Euch mal vor, das würden wir hier in NRW auch einführen 😉

München mit Hund? Unbedingt!

Gesättigt und zufrieden kann ich jedem den Besuch der bayerischen Landeshauptstadt nur empfehlen. Vor allem mit Hund. Ich habe selten erlebt, dass, egal, wo man hingeht, Vierbeiner so freundlich aufgenommen wurden. Und das nicht nur beim Dackel, einem der Wahrzeichen Münchens.

Besonders der Englische Garten ist für Spaziergänge wirklich toll. Und das nicht nur im Sommer.

Habt Ihr besondere Hotspots, die man unbedingt besuchen sollte, wenn man mit Fellnase in München unterwegs ist? Dann teilt sie in den Kommentaren mit uns…

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