Ihr wundert Euch sicher,  warum ich einen Artikel von einem anderen Blog auf meiner Seite gepostet habe. Allerdings hat mich dieser sehr bewegt und behandelt ein Thema, welches mich öfters beschäftigt, auch wenn es nicht direkt um Yorkshire Terrier geht. Tierschutz geht uns alle etwas an.

Philos Artikel, den Ihr übrigens unten in voller Länge lesen könnt und auch solltet, macht mich zwar traurig aber er spricht mir aus der Seele. Immer mal wieder wurde ich angegriffen, weil ich drei Yorkies vom Züchter holte. Schließlich sind die Tierheime ja voll….

Dass ich aber aufgrund meiner Hundeallergie nicht einfach irgendeinen Hund nehmen kann, wollte auch niemand so richtig verstehen. Und in einer Wohnung ohne Garten einen großen Hund zu halten, finde ich nicht gut. Yorkies findet man in der Regel nicht im Tierheim. Und wenn, dann ist oft noch was anderes drin als nur Yorkie. Also wurden es Welpen vom seriösen Züchter.

Ich finde es bewundernswert, einem Hund aus dem Tierheim einen neues Zuhause zu bieten. Oftmals kennt man seine Vergangenheit jedoch nicht. Gerade bei einem Ersthundehalter finde ich das fragwürdig und riskant. Wie geht man mit dem Hund um, wenn er plötzlich Verhaltensweisen an den Tag legt, mit denen ein Halter nicht umgehen kann. Vor allem, wenn es der erste Hund ist. Früher oder später landet er wieder im Tierheim.

Zweites Problem : Warum müssen wir so viele Hunde aus dem Ausland importieren, wenn die deutschen Tierheime doch so voll sind mit einheimischen Tieren? Dass Tötungsstationen und Hundefänger das Allerletze sind, da sind wir uns wohl alle einig. Trotzdem reißt man gerade Straßenhunde aus ihrer gewohnten Umgebung,  wie du ausführlich geschrieben hast. Tut man dem Hund und neuen Halter in Deutschland wirklich einen Gefallen damit? Ich denke nicht.

Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller,  Tierschutz dort anzusetzen, wo das Dilemma beginnt : Im Land selber.  Regierung und Bevölkerung müssen sensibilisiert werden, um sich selbst zu helfen und das „Problem“ Straßenhunde in den Griff zu bekommen. Hier müssen Programme her, die das Denken ändern.  Alle Straßenhunde nach Deutschland zu importieren kann auf Dauer nicht die Lösung sein!

Tierschutzorganisationen sollten ihre Ressourcen vielleicht anders verteilen, um nachhaltig die Welt für die Tiere zu verändern!

Dies möchte ich so stehen lassen. … Ob es Euch nun gefällt oder nicht. Dies ist meine Meinung. Gerne dürft Ihr eure zu diesem Thema teilen.

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2 Kommentare
  1. friedanaali sagte:

    Hallo Kellie,

    Danke für deinen Reblog und deine Sicht der Dinge.
    Ich finde Yorkies tolle Hunde und wenn die Rasse zu dir passt und dein Leben bereichert spricht aus meiner Sicht überhaupt nichts dagegen, sich eine seriöse Zucht zu suchen.
    Letztendlich geht es darum, ob du dein Leben mit einem Hund Teilen möchtest und ihm das bieten kannst, was er braucht. Das geht nun einfach bei einem Zuchthund besser, denn er hat im Normalfall (von einer seriösen Zucht, was nun wieder ein anderes Thema ist) ein warmes Körbchen und Nuckeln an Mamas Brust erlebt und ist sehr ergebnisoffen. Ein Tierschutzhund hat oft schon in den ersten Lebenswochen schreckliche Dinge miterlebt, die er verarbeiten muss. Deshalb ist es wichtig, sich das klar zu machen, bevor man sich so einen Hund ins Haus holt: bin ich bereit, mich darauf einzustellen, was kommt?
    Tierhaarallergie hin oder her: ich finde du hast es verdient, dein Leben mit Hunden einer bestimmten Rasse zu teilen, von der du weißt, dass sie zu dir passt. Nur so werden die Hunde und du glücklich!

    Deine Philo

    Antworten
    • Kellie Jaxson sagte:

      Hallo Philo!

      Vielen Dank für Deine lieben Worte.

      Ich glaube, wir alle wollen nur das Beste für unsere Fellnasen. Ich drücke Dir auf jeden Fall den Daumen, dass Du den richtigen Platz für Dein Hundi findest, wo er ein schönes Leben haben kann.

      LG Kellie

      Antworten

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