Schon oft habe ich im Internet total süße Kuschelsäcke für Hunde gesehen und wollte für unsere Yorkies auch unbedingt einen haben. Die drei lieben Höhlen und verstecken sich zum Schlafen gerne unter Decken und Kissen.

Wie es der Zufall so will, hat meine Freundin Anna vor Kurzem die erste Nähwerkstatt „einfach nähen“ hier im Ort eröffnet und was liegt da näher als ihr einen Besuch abzustatten und gemeinsam einen Kuschelsack selbst zu nähen.

Und ich konnte ihre professionelle Hilfe gut gebrauchen, denn ich habe vorher noch nie an einer Nähmaschine gesessen. Aber wie heißt es so schön: Man wächst an seinen Aufgaben!

DIY Nähanleitung für einen Kuschelsack für Hunde

Ich habe mich entschieden einen etwas größeren Sack zu nähen, da Amy, Kimi und Blanket nicht nur gerne in einer Höhle sondern auch zusammen kuscheln. Außerdem wollte ich mit die Möglichkeit offen lassen, den Sack zu wenden, sodass 2 verschiedene Farben zu sehen sind.

Eingekauft habe ich daher:

  • 60 x 100 cm Fleece-Stoff in blau
  • 60 x 100 cm Fleece-Stoff in grün
  • 20 x 100 cm Fell in weiß

Als erstes muss man sich überlegen, welche Seiten des Stoffes später außen und innen sein sollen. Dann faltet man die einzelnen Stoffe von der schmalen Seite her in der Mitte, legt sie übereinander und fixiert die Seiten, die genäht werden sollen mit Klammern oder Nadeln. Da man immer von links näht, muss die spätere Außenseite hierbei innen sein. In meinem Fall wollte ich den blauen Stoff glatt und den grünen außen kuschelig.

Anschließend die geklammerten Seiten mit der Nähmaschine zusammennähen. Das geht natürlich auch mit der Hand, sieht allerdings wahrscheinlich nicht so schön aus und macht eine Menge Arbeit. Sobald beide Säcke zusammengenäht sind, kann man sie bereits ineinanderstecken.  Und zwar so, dass die Nähte aufeinander liegen.

Im nächsten Schritt habe ich die beiden kurzen Seiten des Fells miteinander vernäht, sodass ein rundes Stück entsteht. Nun wird es etwas kniffelig, da das Fell mit beiden Säcken verbunden werden muss. Erneut am besten die drei Stoffe mit Klammern oder Nadeln fixieren. Achtet darauf, dass Ihr wirklich alle 3 Teile erwischt und möglichst keine Falten entstehen. Dass ist gar nicht so einfach, aber wenn ich das schaffe, kriegt Ihr es auch hin.

Danach nur noch das Fell an der offenen Seite ca. 2 cm umschlagen und mit Nadeln am äußeren Stoff fixieren. Das anschließende Festnähen ist etwas schwieriger, weil man ja viele Lagen Stoff vernähen und darauf achten muss, auch wirklich alle Lagen zu erwischen und dabei so eng am Fell zu bleiben wie möglich. Also immer wieder kontrollieren, ob Ihr auch alles erwischt habt, damit man nachher keine Löcher hat.

Damit ist unser hübscher Hunde-Kuschelsack schon fertig!

Ich finde, es ist richtig gut geworden und sieht sowohl in grün als auch blau echt toll und mega-kuschelig aus. Ob es das auch ist, können natürlich nur die Hundis beurteilen. Sieht so aus, als wenn es für gut befunden wurde ;-)

Amy und Blanket sind seit 2 Tagen Kuschel-Fans und liegen die ganze Zeit auf und im Säckchen. Vor allem Abends, wenn die Temperaturen doch schon merklich kühler sind.

Ihr habt Lust bekommen, Eurem Liebling auch einen Kuschelsack für kalte Tage zu nähen?Yorkie bei der Nähwerkstatt Einfach Nähen

Es ist wirklich einfacher als gedacht. Ich bin absoluter Anfänger und habe es trotz Quatschen und dem ein oder anderen Kaffee zwischendurch in unter 2,5 Stunden geschafft. Natürlich gilt mein Dank der lieben Anna, die mir viele Tipps gegeben hat. Sie näht echt wahnsinnig tolle Sachen und macht sogar Anleitungsvideos für solche Näh-Dummies wie mich. Schaut mal rein, wenn Ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid.

Noch mehr Hunde-Accessoires zum Selbermachen gesucht?

Übrigens haben wir uns überlegt, noch viel mehr hübsche Hundesachen zu kreieren und Euch zu zeigen, wie Ihr diese leicht nachmachen könnt. Vor allem für unsere Minis ist es ja oft eine Farce etwas Passendes zu finden. Und dann soll es ja auch noch hübsch sein, oder?

Entstanden sind mittlerweile Schnittmuster für den Hundemantel „Blanket“, das Läufigkeitshöschen „Marie“, das Belly Band „Louis“ und viele mehr.

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