Partnersuche mit Hund - Flirtfaktor Hund

Bitte Aufzeigen, wessen Yorkshire Terrier, Mops oder Chihuahua noch nie als Fusshupe, Wadenbeisser, Nuttenköter oder kleiner Kläffer bezeichnet wurde! Keiner? – Was für eine Überraschung…

Gerade von Männern werden diese „netten“ Bezeichnungen für kleine Hunde gerne benutzt. Warum aber ausgerechnet diese Spezies Mensch darüber nachdenken sollte, sich einen solchen anzuschaffen, möchte ich Euch gerne erklären.

Das Glück kommt auf vier Pfoten

Wer kennt das nicht? Man lernt jemand neues kennen oder zieht mit einem Mann zusammen. Keine Frage, der geliebte Hund kommt mit, egal was man macht. Gerade am Anfang einer Beziehung macht der neue Partner gerne das ein oder andere Späßchen über die Fellnase in XS.

Nick Bateman mit Yorkie Joey

Noch mehr Männerfreundschaft geht nicht: Nick Bateman mit seinem Yorkie Joey                 Foto: Nick Bateman

Doch es kommt der Tag, wo er das erste Mal alleine mit dem Hund Gassi gehen muß. Und da gehen die Diskussionen auch schon los: Ja, es muß sein Hunde-Mäntelchen tragen, schließlich ist es kalt draußen! Und ja, es muß die pinke Leine und das pinke Halsband tragen, schließlich ist es ein Mädchen!

Widerwillig und leicht beschämt macht sich der Herr also auf den Weg in den nächsten Park, Wald oder um den Block. Immer in der Hoffnung, dass ihm bloss niemand begegnet. Oder noch schlimmer, jemand bekanntes. Peinlicher geht’s ja kaum. Während er die erste Zeit noch jedem, der es wissen will oder auch nicht, noch ausdrücklich erklärt, dass das der Hund der Freundin sei und heimlich von einem „richtigen“ Hund träumt, mit dem er eines Tages über die Felder toben kann, übersieht er noch die Blicke der Mädels.

Doch mit jedem Mal, in dem er seitens des weiblichen Geschlechts mit den Worten: „Ist der süß, darf ich den mal streicheln?“ angesprochen wird, ändert sich etwas. Plötzlich wird mit geschwellter Brust erklärt: „Wie lieb der kleine Racker doch ist. Er kann sogar Kunststückchen, und natürlich darf er mit ins Bett“. „Mann“ schaut sich seine Gesprächspartnerinnen mal genauer an und merkt, dass da doch die ein oder andere dabei ist, die ihm ganz gut gefällt. Und ihm fällt plötzlich auf, dass er noch nie so oft von hübschen Frauen angesprochen wurde. Der Groschen ist gefallen.

Der Hund als Flirtfaktor

Ich weiß, der ein oder andere Mann wird jetzt amüsiert lachen. Aber probiert es mal aus. Leiht Euch einen süßen kleinen Hund von einer Bekannten oder führt mal einen aus dem Tierheim aus. Ihr werdet Euch wundern.

Orlando Bloom Yorkie Frankie

Orlando Bloom mit Miranda Kerrs Yorkie Frankie                                      Foto: celebritydogwatcher.com

Übrigens ist die Theorie von der Partnersuche mit Hund wissenschaftlich belegt. Diplom-Psychologe Jens Lönneker vom rheingold-Institut Köln hat in der vom „Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft“ in Auftrag gegebenen, repräsentativen und tiefenpsychologisch fundierten Studie „Der Hund als Flirt-Faktor“ nachgewiesen, dass man sich durch einen Hund schneller näher kommt. 77 % aller befragten Hundebesitzer haben hierin bestätigt, dass die beste, natürlichste und fröhlichste Art, unbefangen miteinander ins Gespräch zu kommen, der Hund ist.

Viele männliche Stars sind übrigens inzwischen auch mit einem Yorkie unterwegs. Wenn Orlando Bloom und Nick Bateman das können, könnt Ihr das auch. Das nennt man „metrosexuell“. Und metrosexuell ist in.

Welche Rasse für die Partnersuche mit Hund?

Laut einer Studie mögen übrigens 76 Prozent aller Befragten artige Hunde, 71 Prozent niedliche, 69 Prozent  besonders schöne, 66 Prozent eher mittelgroße, 64 Prozent kleine, aber nur 34 Prozent große Hunde. Auch Eigenschaften wie Natürlichkeit, Lebhaftigkeit und Eigenwilligkeit fanden die Teilnehmer besonders wichtig.

Tom Brady Giselle Bündchen Yorkshire Terrier

NFL-Superstar Tom Brady und Supermodel Giselle Bündchen mit Sohn und Yorkie             Foto: zimbio.com

Die meisten Singles einer Umfrage des bekannten Männermagazins „Mens Health“ meinen übrigens, dass sich für die Partnersuche mit Hund der Golden Retriever (75 %) am Besten eignet und der Yorkshire Terrier mit 56 % auf Platz 3 der Flirtfaktor Hund-Rangliste landet. Dazwischen liegt der beliebte Schäferhund (59 %). Hinter dem Yorkshire Terrier liegen Dackel (53 %), Pudel (51 %) und Mops (43 %) auf den Plätzen 4 bis 6. Kampfhunde belegten übrigens die letzten Plätze. Dennoch hielten immerhin noch 14 % der 1.006 Befragten Halter von Dobermännern und Rottweilern (12 %) für attraktiv.

Also, meine lieben Singles und ganz besonders die Herren der Schöpfung: Hunde sind der Flirtfaktor Nummer eins! Umso niedlicher, umso besser! Mittlerweile gehen immer mehr Hundehalter gezielt auf die Pirsch nach anderen Hundefreunden. Die Liebe zu den Vierbeinern verbindet einfach, die Gesprächsthemen gehen einem ganz sicher nie aus und mit einem netten Vierbeiner an der Seite ist das Eis schnell gebrochen.

So wie bei NFL-Superstar Tom Brady (dem Namensgeber unseres Yorkie-Welpen Brady) und Supermodel Giselle Bündchen. Vielleicht war ja der süße Yorkshire Terrier an ihrer Seite der Eis- bzw. Herzensbrecher, wer weiß?

Und wer jetzt noch nicht überzeugt ist, hier eine Anekdote aus meinem Leben:

Genauso wie oben beschrieben, ist es bei meinem Freund gewesen. Als wir uns kennenlernten, wollte er noch einen „richtigen“ Hund: Einen Labrador oder Australian Shepherd. Kein Jahr später holte er unsere Yorkie-Hündin Amy. Und ja, sie bekam ein pinkes Halsband und eine pinke Leine. Zitat von meinem Freund: „Sie ist schließlich ein Mädchen!“

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8 Kommentare
    • Kellie Jaxson sagte:

      Das ist bei allen Yorkie-Besitzerinnen so, die einen Mann kennenlernen. Aber „Mann“ würde das natürlich nie zugeben. LOL

      Antworten
  1. Daniel sagte:

    Also… bei mir war das fast ähnlich :D
    Ich war bis vor einigen Monaten mit meinem Ex zusammen.
    Ziemlich viele Jahre sogar. Wir haben sogar schon zusammen gewohnt. :)

    Er sprach immer davon, ob wir uns nicht eine Fußhupe (wie ich sie immer nannte) zulegen wollen. Aber wenn ich mir alles ins Haus geschafft hätte – nur keinen Yorkie.

    Ich bin jetzt 23, wohne alleine nach dem Auszug von meinem Freund und was hab ich hier zuhause? Sammy – 14 Wochen jung – Yorkie!

    Mit der Zeit kamen einige Gedanken auf, und hab mich gefragt, was an diesem Hund denn eigentlich so schlimm ist. Ich durchsuchte also das Internet für sämtliche Rasseinformationen über diesen Hund. Und nun ist er da und nimmt mir fleißig meine Bude auseinander.

    Ich würde sogar behaupten, das dieser Hund mir in gewisser weise neue Energie & Kraft schenkt. Ich liebe ihn – er ist wie mein eigenes Kind. Um nichts auf Welt geb ich diesen Hund wieder her ! ^-^

    Liebe Grüße!!
    Daniel

    Antworten
    • Kellie Jaxson sagte:

      Hi Daniel!

      Ich finde es toll, dass sich ein Mann ehrlich zu dem Thema äußert.

      Schön, dass Du dich von dieser tollen Rasse hast überzeugen lassen. Yorkies sind ein wenig bekloppt lol

      Sie haben wahnsinnig viel Energie und gleichzeitig schmusen sie für ihr Leben gern. Und meiner Meinung nach kann man ihnen einfach nicht böse sein, egal was sie anstellen.

      Ich wünsche Dir wahnsinnig viel Spaß mit deinem kleinen Racker. Genieße vor allem die Welpenzeit. Sie geht leider viel zu schnell vorbei.

      Und zögere nicht, andere Yorkie Besitzer um Rat zu fragen, wenn Du etwas wissen möchtest. Wir lieben alle Yorkies, nicht nur unsere eigenen und wir helfen gerne.

      LG Kellie

      Antworten

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