Welpentagebuch Catelyn Cersei Yorkies Geburt

Endlich ist es wieder da: Unser allseits beliebtes Welpentagebuch!

Ganze 62. Tage haben wir gezittert und gewartet, dann war es endlich soweit: Mitten in der Nacht, genauer gesagt gegen 04:30 Uhr morgens, weckte uns Amy mit leisem Gequietsche. Keine 2 Minuten später war Welpe Nummer 1 dann auch schon da.

Und das in unserem Bett! So schnell, wie alles vonstatten ging, blieb keine Zeit Richtung Welpenkiste ins Wohnzimmer umzuziehen. Außerdem war das Bett da eh schon versaut ;-)

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Inzwischen ist es nicht mehr zu verheimlichen und daher darf ich offiziell verkünden, dass unsere Yorkie Hündin Amy trächtig ist.

Genauer gesagt, ist es inzwischen ein kleines Fässchen, so kugelrund ist sie schon. Wir sind nämlich schon in der 7.ten Woche. In weniger als 2 Wochen werden hier hoffentlich ein paar kleine, pelzige Würmer rumquieken und uns um den Schlaf bringen.

Der werdenden Mama geht es gut, auch wenn alles etwas anstrengender ist als sonst.

Besonders süß finde ich aber, dass sie einige, sagen wir mal interessante, Schwangerschaftsgelüste entwickelt hat.

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Ich bin stinksauer, oder besser gesagt WÜTEND! Und enttäuscht. Wütend und enttäuscht von dieser Welt, den Menschen in unserem Land, in welchem Tiere vielen die Welt bedeuten. Sie sind unsere Freunde, Begleiter, Tröster und Familienmitglieder.

Und dann kommt der Moment, in dem dieses Bild von liebenden Menschen mit ihren treuen Vierbeinern in seinen Grundfesten erschüttert wird.

Der Moment, in dem einen eine Nachricht erreicht, die einem den Boden unter den Füßen verlieren läßt.

Was passiert ist? Nichtsahnend laß ich mich eben durch die neuesten Facebook-Meldungen, als ich diese Fotos sah:

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Als Züchter wünscht man sich nur eins: Gesunde Welpen, die ein langes, glückliches Leben haben. Man leidet immer mit, wenn eine Fellnase krank wird. Vor allem, wenn es sich um etwas Dauerhaftes handelt, wie eine Autoimmunkrankheit.

Das gemeine an diesen Erkrankungen ist: Man sieht es keinem Hund an. Denn meist tragen diese nur eine genetische Veranlagung in sich, die sie weitervererben können, ohne daran selbst zu erkranken.

Was also tun?

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Langsam aber sicher wird es definitiv Winter. In vielen Gegenden ist gestern der erste Schnee gefallen.

So auch in Bayern, wo unser kleiner Yorkie Welpe Brady nun bei seiner neuen Familie wohnt. Oder sollte ich besser sagen: unser kleiner Junghund! Aus dem Welpenalter ist er mit 8 Monaten ja inzwischen raus.

Das Welpenfell ist inzwischen verschwunden. Der Zahnwechsel ist fast durch. Und die zwei Kilo – Marke hat er auch geknackt.

Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist es übrigens, seine Leckerchen überall in der Wohnung zu verstecken. Und wehe, einer der Zweibeiner will die wieder einsammeln. Das geht ja mal gar nicht.

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Beim Yorkshire Terrier kommt es nicht selten vor, dass nur ein Welpe pro Wurf geboren wird. Unser kleiner Brady war ja auch ein Einzelwelpe.

Natürlich haben wir uns gewünscht, dass er Geschwisterchen hat, denn die Vorurteile gegenüber Einzelwelpen wiegen schwer. So wird manchmal behauptet, dass Welpen, die alleine aufgewachsen sind, sich anderen Hunden gegenüber aggressiver verhalten, mehr Aufmerksamkeit bräuchten, ständig in der Nähe von Menschen sein wollen und sich schlechter in Rudel integrieren können.

Unser Yorkie Welpe Brady ist nun 8 Monate alt. Inzwischen ist er gereift und hat seine eigene Persönlichkeit entwickelt. Zeit also, ein Resumé zu ziehen und zu schauen, ob diese Vorurteile wirklich greifen.

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Scheintraechtige Ammen-Huendin

Der Hund stammt vom Wolf ab. Das weiß inzwischen jeder.

Auch wenn Yorkshire Terrier äußerlich eher Ähnlichkeit mit Meerschweinchen oder Staubwedeln haben als mit Wölfen, so stecken einige Urinstinkte ihrer Vorfahren noch in ihnen. Dazu gehören das Markieren ihres Reviers, die Rudelhierachien und auch Scheinschwangerschaften bei Hündinnen.

Gerade letzteres sichert in der freien Natur das Überleben des Rudels. Nötig wäre dies bei unseren Haushunden nicht mehr. Bei so man einer Hündin nimmt es derart unschöne Auszüge an, dass man schnell über eine Kastration nachdenkt. Allerdings kann dieses Überbleibsel auch heute noch Leben retten und gerade Züchter sind oftmals froh, dass es solche Hündinnen gibt, die im Notfall als Amme eingesetzt werden können.

Warum ich Euch das erzähle? Unsere Yorkie-Dame Amy ist eine Ammen-Hündin, wie sie im Buche steht. Und somit auch für einige Überraschungen gut…

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Am vergangenen Sonntag haben wir den freien Tag genutzt und nach viel zu langer Zeit mal wieder unsere Züchterin zu besuchen.

Wie Ihr sicher schon wisst, kommen Amy, Kimi und Blanket alle aus der Zucht „vom Wemhof“ aus Dülmen. Ute Thoms betreibt ihre kleine Yorkiezucht bereits seit vielen Jahren und steht auch uns bei unseren Würfen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Im Laufe der Jahre ist eine tolle Freundschaft entstanden, die wir nicht mehr missen möchten. Und so machen wir uns regelmäßig auf, sie und ihr Rudel zu besuchen. Und so möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, Euch die Familie unserer Lieblinge vorzustellen. Und Ute hatte sogar noch eine süße Überraschung für uns auf Lager…

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Meinen Beitrag über den Wunsch, nur einmal Welpen zu haben hat sich rasend schnell verbreitet. Der erwartete Shitstorm ist, zum Glück, weitestgehend ausgeblieben. Die Resonanz war unglaublich.

So hat mich meine Blogger-Freundin und Hundefriseurin Franziska Knabenreich vom Hundeblog feingemacht gebeten, einen Gastbeitrag zum Thema Hundezucht für sie zu schreiben.

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Fast jeder Besitzer einer unkastrierten Hündin kommt irgendwann an den Punkt, an dem er sich überlegt, ob man nicht wenigstens einmal im Hundeleben Welpen haben möchte. Dieser Wunsch ist mehr als verständlich, schließlich hat man die schönste, klügste und tollste Hündin der Welt und natürlich möchte man der Hündin die Freuden der Mutterschaft nicht vorenthalten. Und außerdem hat man irgendwo gelesen, dass sich das Risiko von Gebärmutterkrebs damit senken läßt.

Macht so ein Besitzer den Fehler, öffentlich nach Tipps und Erfahrungen zu fragen, kann er sich auf einen ausgewachsenen Shitstorm (auf dt. Sturm der Entrüstung) gefasst machen. Erfahrene Züchter und solche die sich dafür halten sowie sämtliche Tierschützer werden einem die gemeinsten Dinge an den Kopf werfen. Horrorgeschichten sind da noch das harmloseste, was man daraufhin zu hören bekommt. Ebenso die Frage, ob nicht in Tierheimen bereits genügend arme Hunde sitzen. Man wird als übler Vermehrer bezeichnet, der nur seine Hündin ausbeuten will.

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